Tod beim Sado-Maso: Polizei tappt im Dunkeln

Mann in Linz erstickt

Tod beim Sado-Maso: Polizei tappt im Dunkeln

Noch ist es nicht gelungen, die Teilnehmer am Sex-Spiel auszuforschen.

Nach dem Tod eines 40-jährigen Mannes bei sadomasochistischen Spielen in der Nacht auf Samstag in Linz tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln. Von den anderen möglichen Beteiligten, "will keiner dabei gewesen sein", so Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Die Ermittler versuchen nun, mit Hilfe der sichergestellten Utensilien - darunter eine Gasmaske -, den Hergang zu rekonstruieren.

Offenbar hatte der Mann in der Nacht auf Samstag bei Sadomaso-Spielen mit drei Gleichgesinnten im Alter von 29 bis 41 Jahren mitgemacht. Wie viel Zeit zwischen diesen Kontakten und seinem Tod verging, war vorerst unklar - ebenso, ob er die Handlungen allein vorgenommen hat, oder ob weitere Personen involviert waren, so Lißl. Die anderen Männer wurden einvernommen, bisher hat die Polizei aber offenbar keine brauchbaren Antworten, wie der 40-Jährige genau zu Tode gekommen ist, erhalten. Laut Obduktion ist er erstickt.

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