Bezirk Baden

Tumult nach tödlichem Autounfall

Rund 50 Angehörige sorgten für tumultartige Szenen während der Rettungsversuche.

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Freitagabend auf der B18 nahe Leobersdorf (Bezirk Baden) gekommen. Ein 20-Jähriger aus dem Ort kam mit seinem Pkw auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Noch während der - vergeblichen - Reanimationsversuche durch den Notarzt kamen rund 50 Verwandte und Bekannte, laut NÖ Sicherheitsdirektion mit Migrationshintergrund, zur Unglücksstelle.

Tumultartige Szenen
Dabei sei es zu teils tumultartigen Szenen gekommen, weshalb die Rettungs- und Bergearbeiten nur durch Unterstützung weiterer Polizeikräfte und der Feuerwehr fortgeführt werden konnten. Der Lenker dürfte nicht angeschnallt gewesen sein. Er war durch den starken Aufprall eingeklemmt worden und musste mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Wrack geschnitten werden.

Nach Angaben von "144 - Notruf NÖ" wurden die Angehörigen in der Folge vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und Akutteam NÖ betreut. Die B18 war im Unfallbereich von 22:40 bis 23:45 Uhr komplett gesperrt.

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