Reiseverkehr

Unfälle und Staus auf A2 und A10

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Zahlreiche Verkehrsunfälle haben am Samstag auf Kärntens Autobahnen zu Staus geführt. Vor dem Tauerntunnel gibt es Blockabfertigung.

Fünf Rumänen wurden bei einem Unfall auf der A2 in Höhe Packsattel zum Teil schwer verletzt. Die Südautobahn war laut ÖAMTC im Baustellenbereich Pörtschach in Fahrtrichtung Italien nach mehreren Auffahrunfällen längere Zeit nicht mehr passierbar. Vor dem Katschbergtunnel (A10) kam es wegen des Urlauberrückreiseverkehrs in Richtung Norden zu Wartezeiten.

Unfallserie auf A2
Sekundenschlaf dürfte in den frühen Morgenstunden die Ursache für den Unfall auf der Pack gewesen sein. Eine rumänische Pkw-Lenkerin kam auf der Südautobahn nach der Raststation Pack in Fahrtrichtung Villach von der Fahrbahn ab. Das Auto stieß gegen die Betonleitschienen und überschlug sich.

Bereits am frühen Vormittag hatten sich im Baustellenbereich auf der A2 bei Pörtschach drei Unfälle ereignet. Der Stau wuchs rasch auf über zehn Kilometer Länge an und reichte bis zum Flughafen Klagenfurt zurück. "Alles steht, die Menschen versuchen es sich so gemütlich wie möglich zu machen, Kinder spielen auf der Autobahn", berichtete ein Stauopfer.

Gegen Mittag waren die Unfallorte geräumt und der Baustellenbereich wurde wieder freigegeben. Laut Rotem Kreuz wurde nach einem der Unfälle eine Frau mit Rückenverletzungen ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt gebracht.

Ein weiterer Unfall auf der A2 bei Warmbad brachte den Verkehr Richtung Italien bei Villach zum erliegen. Auch dort erreichte der Rückstau eine Länge von mehr als acht Kilometern. Der Urlauberrückreiseverkehr Richtung Norden machte sich vor allem auf der Tauernautobahn (A10) bemerkbar. Im Baustellenbereich Gmünd und vor dem Katschbergtunnel bildeten sich kilometerlange Kolonnen

Nadelöhr Tauerntunnel
Bereits Tradition haben Staus vor dem Tauerntunnel. Zu Mittag standen die Kolonnen Richtung Kärnten 14 km vor dem Tunnel zurück. Blockabfertigung war angesagt: Wartezeiten von zwei bis drei Stunden mussten in Kauf genommen werden. Um 15 Uhr war der Stau auf 5 Kilometer geschrumpft. Dafür hatte sich in der Gegenrichtung vor dem Katschbergtunnel ein 8 Kilometer langer Stau gebildet.

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