Trotz Friso-Unfall

Lech bleibt "Tiefschnee-Paradies"

Tourismusdirektor Fercher: "Es geht nicht, einen ganzen Berg zu sperren".

Der Vorarlberger Skiort Lech wird auch nach dem folgenschweren Lawinenunglück des holländischen Prinzen Friso intensiv Werbung für Tiefschnee- und Variantenskifahren machen. Das erklärte Tourismusdirektor Hermann Fercher am Samstag gegenüber ORF Vorarlberg.

Auf der Homepage von Lech-Zürs Tourismus stehen Bilder von Skifahrern, die über unberührte Hänge wedeln, im Vordergrund. Es sei hier eines "der schneesichersten und facettenreichsten Skigebiete am Globus", heißt es in der Eigendarstellung.

© Lech-Zürs Tourismus


Das Fahren im freien Gelände soll auch in Zukunft nicht generell beschränkt werden, so Fercher: "Es geht nicht, einen ganzen Berg zu sperren. Da müsste man auch Tourengehen verbieten und vieles andere mehr. Wir stehen dazu, dass wir ein Tiefschnee- und Off-pist-Eldorado sind." Genau deswegen "legen wir sehr viel Wert darauf, den Leuten zugleich mit diesem Angebot zu suggerieren: Bitte, rüstet euch gut aus, vom Piepser bis zum Airbag, damit ihr alles dabei habt, wenn etwas passiert, und auch die höchstmögliche Überlebenschance gegeben ist."

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