Verein im Visier

Terrornetzwerke der Mullahs in Wien

In Wien können hunderte Mullah-Fans im Iman-Ali-Zentrum ungehindert Propaganda machen. In Deutschland wurde die Drehscheibe der Mullahs verboten

Eine Trauerkundgebung von hunderten Fans von Khamenei mitten in Wien? So geschehen im „Islamischen Zentrum Iman Ali“ in Wien Floridsdorf am Mittwoch. 

Wundern, darf das freilich keinen! Im Politik-Insider von oe24 wird immerhin seit Jahren vor eben jenem Zentrum und dessen eindeutige Verbindungen zum Terror-Regime der Mullahs in Teheran sowie deren Links zur schiitischen Terrormiliz Hisbollah berichtet. 

In Hamburg wurde das Schwesternzentrum übrigens bereits 2024 geschlossen und verboten. Und in Wien?  

Schwestern-Zentrum in Deutschland verboten 

Der Verdacht, dass das IAZ bereits seit Jahren direkt aus Teheran finanziert wird, bestand schon lange. Ebenso der Verdacht, dass das „Zentrum“ – eine offizielle Moschee wurde wegen der Bauordnung nicht genehmigt – in Wirklichkeit eine Drehscheibe für Spionage sei. 

Bei einem Regime, das seit Jahrzehnten – bewiesenermaßen – weltweiten Terror sponsert, ist das freilich besonders heikel.  

Mullah-Zentrum in Wien träumt von „islamischen Weltstaat“ 

Deutschland hatte übrigens eben jenem Zentrum „verfassungsfeindliche Ziele“ und „Propaganda für das Mullah-Regime“ vorgeworfen. Und damit unter anderem das Verbot begründet. 

In Österreich wird das Floridsdorfer Mullah-Zentrum zwar ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet, gehandelt wurde aber nicht.
Die Dokumentationsstelle politischer Islam, warnt ebenfalls seit Jahren das das Zentrum in Wien ebenfalls wie „eine Außenstelle des iranischen Regimes“ sei. „

"Islamische Welt-Revolution" in Wien geplant?

Das große Ziel ist die Umgestaltung der Gesellschaft in einen islamischen Weltstaat“ erklärte die Direktorin der Dokumentationsstelle, Lisa Fellhofer, bereits 2024.Zudem machte „Izia“ – eben das Ali Zentrum – in ihren „Jugendmagazinen“ nie ein Hehl über ihr Ziel einer „islamischen Weltrevolution“ und erging sich in antisemitische Verschwörungstheorien. Was die „Trauerfeier“ für den getöteten Ayatollah Khamenei wohl eher unterstreicht.

Auch die rasche Gewaltbereitschaft – Gegendemonstranten protestierten am Mittwoch gegen die Trauerveranstaltung in Floridsdorf sollte die Behörden wohl alarmieren.
Auf den sozialen Medien machte das Izia ebenfalls kein Geheimnis, dass sie Khamenei für eine „hochverehrte religiöse Autorität“ halten. Khamenei war für den gewaltsamen Tod von zigtausenden Menschen im Iran und weltweit verantwortlich.

Appeasement gegenüber dem Mullah-Regime ist in Österreich freilich nicht neu. Bereits in den 1980er Jahren durften iranische Terroristen – sie hatten drei Kurden in der Nähe des Wiener Stadtparks ermordet – das Land verlassen – unter Eskorte der österreichischen Polizei.
  

Seit Jahrzehnten gilt Wien denn auch als „safe haven“ – Rückzugsort – für Vertreter des Mullah-Regimes. Dem einstigen Chef des heimischen Verfassungsschutzes, René Polli wurden etwa in den 2000er Jahre beste Verbindungen zu den Mullahs nachgesagt. Sein späterer Arbeitgeber, Siemens, trennte sich aufgrund dieses Verdachts von ihm.In Wien soll es auch immer wieder zu Planungen von Anschlagsplänen in anderen Ländern gekommen sein. Die Immobilie in der sich das Ali Zentrum befindet wurde einst denn auch offiziell vom Iran gekauft.Warum in Österreich niemand gegen den Verein mit den eindeutigen Pro-Mullah-Zielen vorgeht? Es fühlt sich wieder einmal keiner verantwortlich.

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