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LKH Feldkirch

Patientin in Spital mit Legionellen angesteckt

Die betagte Patientin war Anfang August an der Legionärskrankheit gestorben, obwohl das Krankenhaus alle Vorsorgemaßnahmen getroffen hatte.

Jene betagte Patientin, die Ende August im Landeskrankenhaus Feldkirch der Legionärskrankheit erlag, hat sich höchstwahrscheinlich im Spital mit Legionellen infiziert. Die Untersuchungen der Nationalen Referenzzentrale für Legionella-Infektionen ergaben, dass der Bakterien-Typ bei Patientin und Krankenhaus identisch sind. Das teilte die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) am Dienstag mit.

Interne Überprüfungen und eine Kontrolle der Behandlungsdokumentation zeigten, dass alle möglichen Vorsorgemaßnahmen seitens des LKH getroffen worden waren, so das Spital. Sowohl die technischen Maßnahmen zum Schutz vor Legionellen-Infektionen als auch der patientenspezifische Schutz seien korrekt und der Norm entsprechend durchgeführt worden.

Der Tod der Patientin sei ein "schicksalhaftes Ereignis", welches durch die "den internationalen und nationalen Standards entsprechenden, fachgerechten Anstrengungen" des Spitals leider nicht verhinderbar gewesen sei, erklärte das LKH. Mitursache waren laut dem Spital neben der Grunderkrankung der Patientin ihr hohes Alter. Bei dem fatalen Ausgang der Infektion handle es sich um einen "tragischen Einzelfall", laut KHBG ist es der erste derartige Todesfall innerhalb der Vorarlberger Landeskrankenhäuser.



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