Hochzeits-Interview

Ministerin Bauer: "Bin froh, dass ich kürzeren Nachnamen habe"

Integrationsministerin Claudia Bauer (ÖVP) ist nach ihrer Geheim-Hochzeit im großen oe24.TV-Interview.

oe24.TV: Bei mir zu Gast ist jetzt die Europa- und Integrationsministerin Claudia Bauer. Und für alle, die sich jetzt nicht auskennen, dürfen wir vielleicht aufklären, ehemals Plakolm.  Sie haben vor einigen Tagen geheiratet in Venedig. Können Sie ein bisschen was erzählen über die Hochzeit? 

Bauer: Ja, wir haben das im kleinsten Kreise für uns gemacht, so dass wir das Standesamt vorgezogen haben und geheiratet haben. Bewusst zu den Feiertagen, wir sind für zwei Tage nach Venedig gefahren.

Ministerin Claudia Bauer (früher Plakolm) mit ihrem Mann Christoph.

Ministerin Claudia Bauer (früher Plakolm) mit ihrem Mann Christoph am Balkon des Standesamtes in Venedig während der Weihnachtsfeiertage.

© zVg

oe24.TV: Stand für Sie sofort fest, dass Sie sich umbenennen auf Bauer? Ihr Mann heißt Bauer, oder war das eine Diskussion? Plakolm ist ja doch zu einer Marke geworden in den letzten Jahren?

Bauer: Wir sind nicht das erste Paar, das vor dieser Entscheidung gestanden ist. Und ich finde, es ist etwas zutiefst höchst Persönliches. Das trifft jedes Paar ganz individuell.
Für uns waren es sehr pragmatische Gründe, kann ich sagen. Ich freue mich sehr, dass ich einen Nachnamen habe, den ich nicht mehr buchstabieren muss. Und dass ich einen kürzeren Nachnamen habe.
Und wir wollen als Ehepaar mit einem gemeinsamen Nachnamen durchaus durchs Leben gehen. 

oe24.TV: Wann folgt die kirchliche Hochzeit?

Bauer: Das verraten wir nicht, aber sie ist definitiv geplant, ja.

oe24.TV:  Dann kommen wir zum Politischen. Das Kopftuchverbot, das ist ja vergangenes Jahr noch beschlossen worden. Ist das jetzt schon in Kraft getreten? Und ab wann wird sanktioniert? 

Bauer: Das Kinderkopftuchverbot bis 14 Jahre tritt mit Februar in Kraft, also mit dem Semesterbeginn an den Schulen. Es beginnt mit einer Aufklärungsphase, wo die Gespräche ganz klar im Vordergrund stehen sollen.

oe24.TV: Danach folgen Strafen?

Bauer: Wenn Gespräche nichts bringen, ja. Die Strafen werden bis zu 800 Euro Geldstrafen sein. Für die Eltern. Die Eltern tragen Verantwortung wie in allen Angelegenheiten des Lebens für unmündige Kinder. Und das hält sich genauso wie viele andere Regelungen im Schulkontext.

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