Dümmster "Gigolo"-Prozess wegen 100 Euro

Wegen Erpressung angeklagt

Dümmster "Gigolo"-Prozess wegen 100 Euro

Trotz vieler belastender SMS endete Prozess mit einem Freispruch.

Der zweite überraschende Freispruch für einen Angeklagten – das war Montag am Wiener Landesgericht das Urteil gegen den mutmaßlichen „Gigolo“ Kemal K. Da halfen selbst SMS der Angeklagten, wie „Du F****, wenn Du Dich nicht triffst, wirst Du schon sehen was Du davon hast“ nichts, die das mutmaßliche Opfer im Verhandlungssaal 208 auf ihrem Handy präsentierte. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Bosnier – wie berichtet – vorgeworfen, seine Geliebte erpresst zu haben. Wegen 100 Euro. Der Süßholzraspler mit der Glatze soll sich via Internet an das verheiratete Opfer herangemacht haben. Es entwickelte sich nach etlichen Chats eine heiße Affäre, doch dann erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei: „Hilfe, mein Lover erpresst mich!“

Nicht rechtskräftig. Der Freispruch gegen den Bosnier Kemal K. (Anwalt Marcus Januschke) ist aber noch nicht rechtskräftig.

(lam)



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