Großereignis

3.000 Gläubige: Stephansdom rüstet sich für Bischofsweihe

Vor der Bischofsweihe und Amtseinführung von Josef Grünwidl laufen in Wien die Vorbereitungen für das kirchliche Großereignis auf Hochtouren. Rund 3.000 Gäste werden erwartet. 

Am 24. Jänner strömen rund 3.000 Menschen in den Stephansdom. Um 14 Uhr beginnt dort die Weihe von Josef Grünwidl, der als 33. Erzbischof von Wien in sein neues Amt eingeführt wird. Die Plätze im Dom sind restlos vergeben. Kardinal Christoph Schönborn leitet die Zeremonie gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner und dem tschechischen Bischof Stanislav Pribyl. Der Gottesdienst wird live im Fernsehen und Radio übertragen.

Grünwidl, der aus dem Weinviertel stammt, erhält an der Kathedra seinen Bischofsstab. Mit ihm feiern nicht nur die Wiener Weihbischöfe Franz Scharl und Stephan Turnovszky, sondern auch alle österreichischen Bischöfe sowie Vertreter der vier Partnerdiözesen der Erzdiözese Wien aus Kenia, den Philippinen, Ecuador und Tschechien. 150 Ministrantinnen und Ministranten, viele aus Grünwidls früheren Pfarren Perchtoldsdorf und Kirchberg am Wechsel, begleiten den Gottesdienst. Ihre Anwesenheit bringt ein persönliches Element in das große kirchliche Ritual.

Politik-Prominenz kommt zum Gottesdienst

Die Bedeutung des Moments unterstreicht auch die Liste der geladenen Gäste. Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner haben ihr Kommen angekündigt. Sie sitzen im Dom neben Vertreterinnen und Vertretern anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Auch zahlreiche ehrenamtlich Engagierte der Erzdiözese nehmen teil.

Um die Freude sichtbar zu machen, erklingen am Tag der Amtseinführung von 13.45 bis 13.55 Uhr in der gesamten Erzdiözese die Kirchenglocken. Kirchengebäude sind am 24. und 25. Jänner weiß-gelb beflaggt. Die Feier hat auch Auswirkungen auf den öffentlichen Raum. Der Stephansdom ist am Tag der Weihe zwischen Früh- und Abendmesse nur mit gültiger Zugangskarte betretbar. Teile des Stephansplatzes bleiben bis etwa 18 Uhr gesperrt.

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