Kalifornien

Busfahrt endete mit Horror-Crash

Eine Reisegruppe war auf dem Weg zu einem Casino in Nordkalifornien, als der Bus sich überschlug. Zehn Menschen starben, 35 wurden verletzt.

Ein Busausflug zu einem Casino im Norden Kaliforniens hat für eine Reisegruppe mit einer Tragödie geendet: Zehn Fahrgäste kamen ums Leben, 35 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Reisebus hatte kein gültiges Nummernschild und zunächst war unklar, wer den Bus gechartert hatte. Viele der Passagiere waren offenbar Touristen aus Laos.

Der Bus kam am Sonntagabend (Ortszeit) nahe der Ortschaft Williams, rund 100 Kilometer nördlich von Sacramento, von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete im Straßengraben. Mehrere Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. "Er zeigte in die Gegenrichtung und die Räder hingen in der Luft", sagte ein Polizeisprecher. Ein anderes Fahrzeug war nicht an dem Unfall beteiligt.

Der Bus kam aus Sacramento und sollte zum Casino von Colusa fahren. Bei den Passagieren handelte es sich Behördenangaben zufolge überwiegend um Reisende aus Laos. Dies habe die Kommunikation für die ersten Ermittlungen erheblich erschwert. Die Verletzten wurden in mehrere Krankenhäuser gebracht. Mindestens vier der eingelieferten Patienten befanden sich in einem kritischen Zustand.

Foto (c) AP



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