Jetzt gehen die Wogen hoch

Shitstorm auf Facebook wegen Radweg-Ausbau

Der ÖSTERREICH-Artikel über die Polizei-Kosten löst eine Debatte im Netz aus.

Wien. Die Mega-Baustelle am Naschmarkt wegen des Radweg-Baus sorgt weiter für Ärger. Dass, wie ÖSTERREICH berichtete, der Großeinsatz der Polizei laut Wiener FPÖ rund 650.000 Euro kosten soll, löste nun einen gewaltigen Shitstorm im Netz aus. „Dafür haben wir Spezialisten in Wien, Auto-Hasser als Verkehrsbeauftragte. Danke Rot-Grün!“, oder „Was die Wiener Stadtregierung nicht alles für ihre Prestigeprojekte an Geld lockermachen kann. Aber bei den Kleinen wird gespart“, waren noch die freundlichsten Reaktionen auf Facebook.

Kritik. Auch Wiens grüne Ex-Planungsstadträtin Maria Vassilakou bekommt ihr Fett weg: „Schickt’s die Rechnung an Vassilakou und ihren Verkehrsplanern, die ja beabsichtigt Staus verursachen“, heißt es da. Bislang ist der Verkehrs-Kollaps ausgeblieben, aber nur, weil dort täglich Dutzende Polizisten die Verkehrswalzen lenken. „Das ist nur mit massiven Überstunden oder durch Abziehen der Polizisten von sicherheitspolizeilicher Arbeit möglich“, hagelt es auch Kritik von der ÖVP.

Das Projekt ist Teil von Sanierungsarbeiten. Um 4,9 Mio. Euro wird die Fahrbahn saniert und zwischen Köstler- und Nibelungengasse ein Radweg errichtet – die Linke Wienzeile bleibt bis 13. Dezember einspurig.

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