Wien lacht über Simas

Blamage für Fassadenbegrünung

Wien lacht über Simas "Grünes Haus"

Das Hauptquartier der MA48 'erstrahlt' in Braun, weil die Bewässerung streikte.

Margareten. Es war ein Vorzeigeprojekt von Umweltstadträtin Ulli Sima und ihrem späteren Ehemann Josef Thon – der Chef der MA 48 ließ vor zehn Jahren sein Hauptquartier am Gürtel mit 17.000 Pflanzen auf 850 Quadratmetern Fassade begrünen.

Thymian, Katzenminze, Blaugräser und Co. werden in 2.850 Laufmeter Aluminiumschalen mit UV-geschützten Tropfschläuchen bewässert. Jetzt ist rund um das Vorzeigeprojekt ein schweres Hoppala aufgetaucht. Denn beim Magistrat darf alles passieren – nur nicht an einem verlängerten Wochenende. So geschah es aber rund um Mariä Himmelfahrt: Am 16. August streikte die Bewässerungsanlage. Drei lange Tage, bis zum folgenden Montag, verdorrten die Pflanzen, bis der Defekt behoben war. Die Fassade ist seither braun.

Dafür gibt es jetzt von allen Seiten Häme. „Wenn Sima so ganz Wien begrünen will, ist das eine gefährliche Drohung“, so FP-Klubchef Toni Mahdalik.

Die MA48 wehrte sich mit Hilfe von Vera Enzi, Expertin für Gebäudebegrünung: Die Schäden seien äußerlich, die Wurzeln intakt, die Pflanzen würden bald wieder grün erstrahlen.

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