Haschahof-Bäume verdunkeln Wohnungen
Anrainer-Aufstand gegen Nobel-Biobauer in Oberlaa
Favoriten. Im Jahr 2014 genossen die Nachbarn noch freie Sicht auf den Garten hinter dem berühmten Haschahof in Oberlaa. Es war dies einst Wiens erstes großes Biobauern-Projekt und ist ein Vorzeigefall in Sachen nachhaltiger Alternativ-Landwirtschaft.
Mit den Nachbarn geht Großbauer Rudolf Hascha freilich weniger sorgsam um – eher nach uralter Gutsherrnart. Denn heute lässt er eine Reihe von Zypressen an der Grundstücksgrenze so hoch wachsen, dass die Erdgeschoßwohnungen in der Himberger Straße 42 praktisch ganztags Kunstlicht brauchen. Dazu „verschönerte“ er jetzt die Gartenmauer mit einem hohen Zaun aus rostigem Baugitter.
Auf Proteste von Nachbarin Sandra Österreicher antwortete Hascha recht harsch: „Meine Familie und ich nehmen das ungebührliche und umweltverschmutzende Verhalten der Nachbarn nicht hin.“
Tschickstummeln seien auf seinen Grund geworfen worden, es gab Beschimpfungen und Polizeieinsätze wegen nächtlichen Lärms. Die Anrainer haben Rechtsanwälte eingeschaltet...
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