Für die Ärmsten

BLITZBLANK unterstützt Bau von Spital in Mosambik

Über 750 Menschen sind am Sonntagvormittag in der Prater-Hauptallee beim Missio-Charity-Lauf "RunForHope" mitgelaufen. Insgesamt sind durch den Lauf 25.000 Euro für den Bau des Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhauses in Mosambik zusammengekommen. 

750 Menschen haben am Sonntag im Wiener Prater ihre Laufschuhe geschnürt und damit ein starkes Zeichen für Menschlichkeit gesetzt. Beim Missio-Charity-Lauf RunForHope verwandelten sich Ausdauer und Schweiß in konkrete Hilfe für eines der ärmsten Länder der Welt. Gemeinsam sammelten Kinder, Jugendliche, Hobbyläuferinnen und Profis 25.000 Euro für den Bau des Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhauses in Mosambik.

Der Tag begann mit einer Heiligen Messe auf dem Gelände der Sportunion. In seiner Predigt hob Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner die Bedeutung des Laufs hervor. "Mit dem RunForHope haben wir als Päpstliche Missionswerke in Österreich ein deutliches Zeichen der Hoffnung für notleidende Menschen in Mosambik gesetzt“, sagte Wallner. Im Anschluss zeigten Schülerinnen und Schüler ihre Begeisterung beim Kinderlauf, bevor um 10 Uhr der Startschuss für den Hauptlauf über fünf und zehn Kilometer fiel. Im Ziel wurden die Schnellsten mit Trophäen geehrt, rundherum waren viele glückliche Gesichter zu sehen. Die Veranstalter hatten ursprünglich mit 500 Anmeldungen gerechnet. Am Ende wurden es über 750.

Über 25.000 Euro fürs Sankt-Karl-Borromäus-Krankenhaus

Die Summe von 25.000 Euro setzte sich aus 10.000 Euro Startgeldern und rund 15.000 Euro an Spenden für Missio-Läuferinnen und -Läufer zusammen. Einen besonderen Beitrag leistete das Reinigungsunternehmen BLITZBLANK. Geschäftsführer Mario Reichel überreichte Pater Wallner persönlich einen Scheck über 5.000 Euro. "Wir freuen uns, einen wesentlichen Beitrag an dem Hoffnungslauf geleistet zu haben“, erklärte Reichel. Die Initiative unterstützte er aus Überzeugung. "Zuversicht und Solidarität sind uns ein Herzensanliegen", sagte der Unternehmer.

Ein Krankenhaus für die Ärmsten

Das Krankenhausprojekt in der Region Nampula soll künftig rund 100.000 Menschen versorgen, die bisher kaum Zugang zu medizinischer Hilfe hatten. Der nächste Bauabschnitt, eine Notfallambulanz, soll noch im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden. In Mosambik lebten viele Menschen unter schwierigsten Bedingungen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung war von Armut betroffen, jeder Dritte unterernährt und die Lebenserwartung lag bei nur 53 Jahren für Männer und 55 Jahren für Frauen. Das Fehlen einer Krankenversicherung machte medizinische Hilfe für viele unerschwinglich.

Ob es im kommenden Jahr wieder einen RunForHope geben wird, stand noch nicht fest. Viele der Teilnehmenden wünschten sich jedoch eine Fortsetzung.

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