Blutige Woche der Messer-Attacken

Vier Opfer verletzt

Blutige Woche der Messer-Attacken

Innerhalb von nur vier Tagen stachen vier Angreifer in Wien und NÖ mit Messern zu.

Das Phänomen Messerattacken: Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der blutigen Angriffe um 400 Prozent angestiegen. Untermauert wird diese Statistik durch vier Vorfälle der vergangenen Woche – ÖSTERREICH berichtete.

In der Badner Bahn drehte am Donnerstagabend ein etwa 45-Jähriger durch, nachdem er es versäumt hatte, an der Haltestelle Vösendorf SCS rechtzeitig auszusteigen. Als ein 27-Jähriger den Tobenden daraufhin zu beruhigen versuchte, zog der Passagier ein Messer und fügte dem Opfer Schnittwunden am Unterkiefer zu. Der Täter ist auf der Flucht.

Stiche in Gesicht, Hand, Oberkörper und Bauch

Wenige Stunden zuvor ging ein Betrunkener (34) an einem Imbissstand am Margaretengürtel mit einem Kebabmesser auf einen Passanten los und verletzte ihn am Daumen. Nach seiner Festnahme versuchte der Angreifer, aus dem Polizeirevier zu flüchten, indem er aus dem Fenster im 1. Stock fünf Meter in die Tiefe sprang.


Blutig wurde es bereits am Montagabend in der Neilreichgasse (Favoriten), als ein ein 38-Jähriger einem Kontrahenten eine Klinge in den Bauch rammte und entkommen konnte. Am Dienstag eskalierte vor der U6-Station Josefstädter Straße ein Streit um Zigaretten. Weil das spätere Opfer (26) keinen Tschik hergab, stach ihm der Schnorrer in den Oberkörper. Auch dieser Täter konnte flüchten.

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