Mitten im Geschäft

Explosionsgefahr! 725 Butangasflaschen beschlagnahmt

Bei einer Kontrolle in Wien-Margareten wurden in zwei Lebensmittelgeschäften 725 Flaschen an Butangas sichergestellt. Aufgrund der unsachgemäßen Lagerung - die Gasflaschenlagen lagen u.a. in einer Schütte zur schnellen Entnahme im Kassabereich - bestand akute Explosions- und Lebensgefahr.

Wien. In zwei Lebensmittelgeschäften in Wien-Margareten sind am Dienstag 725 illegal gelagerte Butangasflaschen beschlagnahmt worden. Das entspricht 164 Kilogramm Gas. Durch die unsachgemäße Lagerung und die Menge habe im Ernstfall akute Explosions- und Lebensgefahr für Anrainerinnen und Anrainer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes bestanden, gab die Stadt Wien am Nachmittag bekannt.

Gruppe Sofortmaßnahmen beschlagnahmt 725 Flaschen illegal gelagerter Butangasflaschen.

Gruppe Sofortmaßnahmen beschlagnahmt 725 Flaschen illegal gelagerter Butangasflaschen.

© Gruppe Sofortmaßnahmen

Die Gasflaschen wurden im Zuge einer Kontrolle im Eingangsbereich entdeckt. Die Gruppe Sofortmaßnahmen führte in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bezirksamt, der Wiener Polizei, der Wiener Feuerwehr sowie der Feuerpolizei (MA 36) die Entsorgung durch. "Aufgrund des hohen Risikopotenzials war ein sofortiges Einschreiten erforderlich und wird entsprechende Konsequenzen für die Verantwortlichen nach sich ziehen", sagte Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.

Normalerweise werden Gasflaschen kühl und trocken gelagert, am besten in gut belüfteten Räumen oder im Freien. Wohn- oder gar Geschäftsräume, aber auch Stiegenhäuser oder Durchgänge sind tabu. Die Lagerräume müssen gegen Zutritt Unbefugter gesichert und gekennzeichnet sein. In diesen Räumen herrscht Ess-, Trink- und Rauchverbot.

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