Wie ein Augenzeuge gegenüber den Tierschützern vom "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) berichtet, brach heute in Wien-Simmering ein Fiakerpferd zusammen. Es musste eingeschläfert werden.
Wien. Schockierende Szenen spielten sich heute um 11.30 Uhr bei der Haidestraße in Wien-Simmering (11. Bezirk) ab: Ein Augenzeuge berichtet gegenüber VGT, dass ein Fiakerpferd zusammengebrochen auf der Straße lag. Einige Fiakerfahrer hätten wiederholt versucht, das Pferd wieder aufzurichten – laut dem Augenzeugen misslang ihnen das aber.
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Eine weitere Augenzeugin – sie war erst später am Unfallort – sagt, dass das Pferd über einen längeren Zeitraum regungslos, ohne die Nüstern zu bewegen, auf dem Boden gelegen sei. "Mittlerweile hat sich bestätigt, dass das Pferd noch vor Ort eingeschläfert wurde", berichtet der VGT.
VGT: "Eine Stadt ist kein Ort für Pferde"
"Eine Stadt ist kein Ort für Pferde, es ist zu gefährlich, zu laut, zu stressig", so die Tierschützer. Sie fordern nun von Tierschutzstadtrat Czernohorszky, sich für ein Ende der Fiaker in Wien einzusetzen. "Jeder Unfall mit Pferden ist einer zu viel!", so der VGT.