Vorarlberg

TBC-Alarm: Hof in Österreich gesperrt

Im Vorarlberg ist ein weiterer Landwirtschaftsbetrieb wegen Rinder-TBC-Verdachts gesperrt worden.  

Das gab das Land Vorarlberg am Freitag bekannt. Bei einer vorsorglichen Untersuchung sei bei einem diagnostisch getöteten Tier der PCR-Test positiv ausgefallen, die Untersuchung des restlichen Bestandes werde umgehend durchgeführt.

Auch die Tests von Kontakttieren liefen. Ein Betrieb im Bezirk Bregenz, in dem im Jänner der Bestand getötet werden musste, wurde wieder freigegeben.

Aktuell sechs Höfe 

Mit dem neu hinzugekommenen Fall im Bezirk Bludenz seien damit aktuell sechs Höfe wegen Tuberkulose gesperrt. Im Bezirk Bregenz sind vier Höfe betroffen, im Bezirk Dornbirn einer. Letzterer Fall stehe in Zusammenhang mit einem Alp-Aufenthalt außerhalb Vorarlbergs. Bei den gesperrten Betrieben im Bregenzerwald belegten die Sequenzierungsbefunde Ansteckungen während der vergangenen Alpsaisonen. Für den Betrieb im Bezirk Bludenz sei es für eine Aussage zur Ansteckungsquelle noch zu früh, hieß es.

Schaden in der Landwirtschaft 

Die Rindertuberkulose, die sich vom Wild auf Nutztiere überträgt, sorgt seit Jahren für Schaden in der Vorarlberger Landwirtschaft. Eine Reihe von Maßnahmen in den Betrieben, in der Jagd und umfangreiche Tests sollen die Erkrankung zurückdrängen. Als Hauptquelle der Ansteckung der Rinder gilt der Kontakt mit TBC-infiziertem Rotwild während des Alpsommers.

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