Nach dem Jubel über den Davis-Cup-Sieg gegen Japan gibt's einen Rückschlag für unsere Tennis-Herren: Österreichs aktuell einziger Top-100-Tennisspieler, Filip Misolic, muss eine längere Verletzungspause einlegen.
Im vergangenen Jahr schaffte Filip Misolic den Einzug in die Top 100, als ATP-Nr. 76 erreichte der 24-jährige Steirer sein bestes Karriere-Ranking. Aktuell ist er ATP-Nr. 81 und Österreichs einziger Top-100-Spieler. Doch jetzt geht es wieder bergab. Im Jahr 2026 gewann Misolic erst ein Match - im Jänner in Adelaide gegen den Australier Daniel Jovanovski (ATP-Nr. 1749).
Zu Wochenbeginn gab Misolic beim Challenger in Lille beim Erstrunden-Auftritt gegen Martin Landaluce (ESP) beim Stand von 1:6, 1:1 wegen starker Schmerzen im rechten Fuß auf, womit er im Live-Ranking auf ATP-Nr. 86 zurückfällt.
Bei einer MRT-Untersuchung in Graz wurde ein Riss der Plantarfaszie im Fußgelenk diagnostiziert.
Misolic droht jetzt eine achtwöchige Pause. Jetzt heißt es Daumendrücken, damit sich ein Comeback für die wichtigen Turniere auf seinem Lieblingsbelag Sand im Frühjahr ausgeht. Erster Saison-Höhepunkt sollten die French Open in Paris Ende Mai sein.
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Sinja Kraus erstmals Top 100
Während bei den Herren ein Rückschritt in die Top-100-lose Zeit droht, haben wir ab Montag drei Damen im "Hunderter-Club". Sinja Kraus verbesserte sich beim WTA-125-Challenger in Oeiras (Portugal) mit dem 6:2, 6:1-Sieg über die Russin Irina Schimanowitsch ins Viertelfinale und damit erstmals in die Top 100. Neo-Österreicherin Anastasia Potapova ist aktuell WTA-Nr. 51, Julia Grabher WTA-Nr. 81.