Fieser Säure-Angriff auf Wiener Sanitäter

Schock

Fieser Säure-Angriff auf Wiener Sanitäter

Mitarbeiter der Berufsrettung müssen vielleicht zwei Finger amputiert werden.

Feiger Anschlag auf einen Sanitäter der Wiener Berufsrettung: ein Unbekannter hatte in Wien-Leopoldstadt ein Fläschchen auf dem geparkten Rettungsauto abgelegt. Als der Sanitäter Daniel P. (30) das  100ml-Fläschchen entfernen wollte, platzte es und eine ätzende Flüssigkeit lief ihm über die Hand. Zwei Finger wurden schwer verletzt, sie müssen vielleicht amputiert werden.

Daniel P. kam gerade von einem Einsatz aus einer Wohnung, als er das unscheinbare Fläschen entdeckte. Er dachte sich nichts, als er das Fläschchen entfernte. Auch als die geruchslose Flüssigkeit über zwei Finger seiner linken Hand lief, schrillten noch nicht die Alarmglocken. Er beendete noch seinen Dienst, als am Abend plötzlich Schmerzen einsetzten. Im Spital der Schock: es handelte sich um eine aggressive chemische Flüssigkeit, die das Fleisch der Finger langsam zersetzt. Eine Amputation droht.

Der Zwischenfall, der erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich bereits am 1. Juli in der Lassallestraße 11. Die Polizei warnt und ermittelt. Es wurde Anzeige wegen schwerer Körperverletzung erstattet.