Bund überwies Millionen

Impfkampagne: 18 Mio. Euro fürs Nichtstun in Wien

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ÖSTERREICH berichtete schon am 8. Mai als erstes Medium, dass der Bund zwar 75 Millionen Euro an die Gemeinden für lokale Impfkampagnen überwiesen hat, diese aber derzeit einfach gar nichts tun. 

14 Erstimpfungen. Allen voran die Hauptstadt, die mit 18 Millionen Euro den Löwenanteil des Kuchens abkassierte – hier schaffte man es, dass es in einer Zweimillionenstadt am Sonntag ganze 14 Erstimpfungen gab.

Dass das Geld, das auf den Konten der Stadt längst eingelangt ist, gemütlich vor sich hinschlummert, statt investiert zu werden, erklärt die Stadt aktuell genauso wie Anfang Mai: Es habe eine „gemeinsame Koordination für eine Impfkampagne im Herbst“ aller Landesgesundheitsreferen­ten gegeben. Wobei laut ORF abgesprochen wurde, dass „im Laufe des Mai erste Leitplanken für eine ­gemeinsame Kampagne erarbeitet werden, die auch regionale Spezifika berücksichtigen“ werde.

Niemand weiß noch, was überhaupt beworben wird

Spätsommer. Gestartet werden solle jedenfalls, so das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, im „Spätsommer oder Anfang Herbst“, wobei noch völlig offen sei, was da überhaupt beworben werde – da es noch keinerlei Richtlinien für eine vierte Impfung vom Bund gebe. Über dieses Chaos jubelt wohl nur das Virus …

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