Eltern fragen sich, warum Täter frei
Jetzt spricht Leonies Mama: ''Bin so wütend''
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NÖ/Wien. Leonies Mutter las in den Medien vom Fund des toten Mädchens in der Donaustadt. „Ich habe niemals geglaubt, dass es sich um Leonie handeln könnte“, sagte sie ihrem Anwalt Florian Höllwarth. Der renommierte Strafverteidiger wird die Eltern als Nebenkläger im Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder der 13-Jährigen vertreten. Nur so erhalten die Eltern volle Einsicht in die Ermittlungen von Polizei und Justiz, können selbst Beweisanträge stellen und Zeugen für das Verfahren benennen.
Erst auf den zweiten Blick erkannte die 40-Jährige ihr Mädchen. Am Kapuzenpulli, den Schuhen, der Hose. Sofort rief sie in Panik bei der Polizei an. Wenig später standen Beamte aus Wien bei ihr vor der Haustüre in Tulln.
Wut und Trauer
In der Mutter, die in der Pflege arbeitet, brach eine Welt zusammen. Ihre Kraft reichte nicht, um ihr Kind anhand der Fotos zu identifizieren. Die Söhne mussten die traurige Pflicht erfüllen.
„Leonie war sehr früh sehr selbstständig. Wenn ich gewusst hätte, mit wem sie Kontakt hatte, hätte ich es ihr verboten“, sagt die 40-Jährige, die häufiger mal Probleme mit Leonie hatte, weil das Mädchen nicht nach Hause kam. Inzwischen ist die Trauer bei den Eltern umgeschlagen: „Ich bin so wütend. Warum ist dieser Mensch nicht schon längst abgeschoben worden?“, fragt die Mutter.
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