Neuzugang

Liebes-Glück in Schönbrunn: Fesches Panda-Mädel für einsamen Junggesellen

Im Tiergarten Schönbrunn gibt es seit Ende März einen vierbeinigen Neuzugang: Bei den Roten Pandas ist ein neues Weibchen eingezogen.  

Im Tiergarten Schönbrunn wird es heuer im Frühling so richtig romantisch. Seit Ende März gibt es bei den Roten Pandas nämlich eine neue Mitbewohnerin für das bisherige Männchen im Gehege. Das erst neun Monate alte Weibchen ist extra aus Italien angereist und soll nun im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes in Wien für frischen Wind sorgen.

Liebes-Glück in Schönbrunn: Fesches Panda-Mädel für einsamen Junggesellen
© Daniel Zupanc

Harmonisches Kennenlernen in den Baumwipfeln

Die junge Italienerin aus dem Parco Faunistico La Torbiera fühlt sich in ihrem neuen Gehege bereits sichtlich wohl. "Das Rote Panda-Weibchen machte von Anfang an einen entspannten Eindruck", freut sich Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck über die gelungene Ankunft. Das Tier habe sich rasch eingelebt und auch schon ordentlich beim Bambus zugelangt. Auch die Chemie zwischen den beiden Bewohnern stimmt offenbar von der ersten Sekunde an. "Das Zusammenleben mit unserem Männchen wirkt sehr harmonisch", schildert der Zoodirektor. Jetzt hofft das ganze Team natürlich darauf, dass die beiden künftig für süßen Nachwuchs sorgen werden.

Gipfelstürmer mit scharfen Krallen

Wer das neue Traumpaar beobachten möchte, muss den Blick im Gehege allerdings meist weit nach oben richten. Genau wie ihr männlicher Partner hält sich die neue Bewohnerin am liebsten hoch oben in den Bäumen auf. Dort wird regelmäßig ausgiebig geklettert oder in aller Ruhe geruht. "Rote Pandas sind ausgezeichnete Kletterer", erklärt der Direktor. Die scharfen Krallen und die behaarten Sohlen geben den Tieren einen sicheren Halt auf den Ästen und der buschige Schwanz hilft ihnen dabei, geschickt das Gleichgewicht zu halten.

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