Europol jagt jetzt 4. Afghanen

Mordfall Leonie: Das sind die vier Verdächtigen

Gedenkstätte
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23-Jähriger ist mehrfach vorbestraft – Europol jagt jetzt 4. Afghanen
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Grausamer Verdacht der Polizei: Opfer wurde von mehreren Männern sexuell genötigt.

Grausamer Mord

Der grausame Mord an Schülerin Leonie (13) vom vergangenen Samstag in einem Gemeindebau an Erzherzog-Karl-Straße in Wien-Donaustadt nimmt immer größere Dimensionen an: Inzwischen zeichnet sich ab, dass die 13-Jährige wohl einer ganzen ­Clique afghanischer Drogendealer in die Hände fiel, von ihnen Ecstasy verabreicht bekam und sexuell missbraucht wurde.
Wer von den jungen Flüchtlingen letztendlich für Leonies Erstickungstod verantwortlich ist, muss noch geklärt werden.

Festnahme

Nach der Festnahme des 18-jährigen Wohnungsinhabers, eines wegen Rauschgiftdelikten und Körperverletzung mehrfach vorbestraften Gastro-Hilfsarbeiters, und einem 16-jährigen Afghanen hat die Polizei am Mittwochabend gegen 22 Uhr an der U-Bahn-Station Michelbeuern in Wien-Alsergrund einen dritten Verdächtigen verhaftet. Der 23-Jährige, ebenfalls einschlägig amtsbekannt und vorbestraft, soll bei Leonies Tod in der Wohnung gewesen sein. „Es besteht der Verdacht, dass er an der Tathandlung, die zum Tod geführt hat, beteiligt war“, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich.

4. Komplize ebenfalls mehrfach vorbestraft

Nach ÖSTERREICH-Informationen wurde der 23-Jährige auch wegen Körperverletzung und geschlechtlicher Nötigung bereits abgeurteilt. Er fasste 24 Monate Haft aus, davon sechs unbedingt. Die hatte er allerdings mit der U-Haft bereits verbüßt. Am 14. Mai 2020 wurde er deshalb freigelassen. Aktuell wurde gegen ihn wegen illegalen Waffenbesitzes ermittelt.

Fahndung

Die Fahnder sind sich inzwischen sicher, dass ein weiterer vierter Komplize am Samstagabend am Tatort war. Nach dem namentlich bekannten 22-Jährigen wird inzwischen europaweit gefahndet. Auch bei ihm handelt es sich um einen Dealer, der bereits drei Mal gerichtlich verurteilt worden war.
Zuletzt stand er mit seinem Freund, dem 18-jährigen Inhaber der Gemeindebauwohnung, im Februar 2020 vor Gericht. Dem Duo wurde räuberischer Diebstahl vorgeworfen.
Während der Jüngere der beiden zehn Monate Haft ausfasste, war der nun Gesuchte jedoch freigesprochen worden ...

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