Der Vorplatz des Franz-Josefs-Bahnhofs ist Teil der wienweiten "Raus aus dem Asphalt"-Offensive. Die Neugestaltung inklusive Radwegeausbau schreitet dieser Tage kräftig voran.
Das klimafitte makeover des Julius-Tandler-Platzes ist in vollem Gang. Während ein Großteil der Projektfläche von 8.000 Quadratmetern bereits entsiegelt und die ersten hellen Pflastersteine verlegt werden, wird parallel dazu auch am getrennten Zweirichtungsradweg in der Alserbachstraße gearbeitet.
Das Bündel an Maßnahmen aus der "Raus aus dem Asphalt"-Offensive hat es in sich: 46 neue Bäume werden gepflanzt, darunter etliche großkronige XL-Bäume. Sessel, Bänke, Baldachine, Wasserspiele und Trinkbrunnen werden die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern. Die Grünfläche beträgt künftig statt 21 Quadratmeter satte 2.140 - das entspricht einer Verhundertfachung der Fläche.
Lebensqualität für alle Generationen
"Die Neugestaltung des Julius-Tandler-Platzes ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir in unserem Bezirk die Zukunft gestalten: gemeinsam, innovativ und immer im engen Dialog mit den Menschen, die den Platz nutzen. Die Umsetzung folgt den Wünschen aus der Bürger*innenbefragung, die wir durchgeführt haben mit über 1.000 ausgefüllte Fragebögen und 3.500 eingebrachte Ideen. Ganz oben auf der Wunschliste standen Begrünung und eine Aufwertung der Lebensqualität für alle Generationen. Dieses Projekt ist das Herzstück unserer Vision von einem lebendigen, begrünten und sozialen Bezirkszentrum, an dem man gerne verweilt und der das Miteinander fördert", erklärt Saya Ahmad, Bezirksvorsteherin vom Alsergrund.
Parallel zur Umgestaltung wird der Radweg quer durch den Alsergrund zu einem sicheren und komfortablen Radweg ausgebaut und zwar entlang der Alserbachstraße und der Fuchsthallergasse. Damit gibt es schon bald eine echte Highclass -Radverbindung vom Donaukanal bis zum Gürtel.