''Wir brauchen Regeln''

Noch keine Regeln für den Winter

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Die Regierungskrise blockiert die Ausarbeitung der finalen Winter-Spielregeln.
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Tourismus. Alarmstufe Rot rufen die heimischen Tourismusbetriebe aus. Offiziell beginnt die Wintersaison am 1. November – also in genau 20 Tagen. Doch noch immer haben Hotel-, Lift- und Lokal-Betreiber keine Ahnung, welche Corona-Regeln heuer gelten werden. „Die ganze Branche steht Gewehr bei Fuß – alle haben eine für sie lebensentscheidende Saison vor sich“, sagt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung. Sie appelliert an die Regierung: „Alle wollen, dass die heurige Wintersaison stattfindet und wir brauchen die Regeln dafür.“

Verordnung war für diesen Freitag versprochen

„Details“. Das Problem: Vor einigen Tagen kursierte bereits ein erster Entwurf zu einer neuen Covid-Verordnung mit den genauen Spielregeln für den Tourismus aus Wolfgang Mücksteins Gesundheitsministerium.

Aber eben nur ein Entwurf. Die endgültige Verordnung – sollte eigentlich am Freitag fertig sein – ist noch im Werden, heißt es aus dem Ministerium: „Die Details werden mit der ÖVP ausge­arbeitet.“ Die Wahrheit: Die Regierungskrise bremste auch die Arbeit an dieser Verordnung seit fast einer Woche stark ein.

3G oder 2G?
Den Betrieben fehlen derzeit etwa die Vorgaben, wo 3G (geimpft, genesen oder getestet) und wo 2G (geimpft oder genesen) gilt. Die Städte wissen nicht, wie sie die Weihnachtsmärkte organisieren sollen. Ebenso wenig wie lange es noch Gratis-Covid-Tests geben wird.

Sperrstunde. Fix ist bisher nur, dass im Parlament diese Woche ein Gesetz beschlossen wird, wonach die Bürgermeister selbst entscheiden, wann Après-Ski-Lokale sperren müssen.
Sechs Skigebiete haben bereits geöffnet, sie halten sich an die Regeln der letzten Winter-Saison …

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