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BVT ermittelt

Polizei warnt vor maskenfreiem Sturm auf Supermärkte

Auf Telegram riefen Corona-Gegner dazu auf, ''maskenfrei'' einkaufen zu gehen.

Masken-Gegner und Covid-Leugner haben in den sozialen Netzwerken einen Aufruf gestartet, am Freitag österreichweit in Supermarktfilialen "maskenfrei" einkaufen zu gehen. Inzwischen ermittelt das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Ein Bezug der Organisation zu extremistischen Gruppen werde nicht ausgeschlossen.

Die Polizei kündigte Kontrollen an. Die betroffenen Handelsketten sind mit der Exekutive in Kontakt. Die Polizei warnt jetzt erneut vor dem "maskenfreien Sturm" und klärt auf, welche Corona-Regeln in Supermärkten gelten:

 

 

Hintergrund: Der Aufruf der Corona-Leugner wurde unter anderem im bei Verschwörungstheoretikern beliebten Instant-Messaging-Dienst Telegram verbreitet. Am 5. März um 18 Uhr soll in bestimmten Filialen mehrerer Handelsketten in allen Bundesländern in der Obst- und Gemüseabteilung die Maske abgenommen werden. 

Handel verurteilt Aktion "maskenfreies Einkaufen"

Der Handel verurteilt die koordinierte Aktion "maskenfreies Einkaufen", zu der Aktivisten in sozialen Netzwerken für kommenden Freitag österreichweit in Supermarkt-Filialen aufgerufen haben. "Einkaufen ohne Maske stellt eine Gefährdung der eigenen Gesundheit und der anderer Menschen dar", hielt dem Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Mittwoch in einer Presseaussendung entgegen.
 
Trefelik appellierte an die Konsumenten, beim Einkaufen FFP2-Masken zu tragen: "Das schützt Sie selber und andere Menschen vor Ansteckung." Für ihn stellt die geplante Aktion einen "Aufruf zum Gesetzesbruch" dar, der die Gesundheit der Kunden und der Mitarbeiter gleichermaßen gefährde.
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