Fake-News-Alarm

"Trauer um Ikone"? Falter-Chef Klenk empört über falsche Todes-Meldung

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Immer wieder nutzen Internetkriminelle die Namen bekannter Persönlichkeiten, um leichtgläubige User in eine Betrugsfalle zu locken. Nun hat es auch Falter-Chefredakteur Florian Klenk erwischt – allerdings auf makabere Art und Weise.

ZIB2-Anchorman Armin Wolf ist es schon passiert, genauso wie Millionenshow-Moderator Armin Assinger: Die Rede ist von Cyberkriminellen, die mit den Namen der ORF-Stars unachtsame Internet-Nutzer auf gefälschte Webseiten locken wollen (oe24 berichtete).

Im Fall Assingers wurde mittels eines gefälschten Bildes suggeriert, er sei verhaftet worden. Der Ex-Skirennläufer reagierte mit rechtlichen Schritten. Wolfs Name hingegen wurden schon mehrfach benutzt um für dubiose Produkte zu werben – etwa Tradingprogramme, Kryptowährungen, Medikamente oder Heilbehelfe. Sogar Das Ende seiner TV-Karriere wurde glatt erfunden.

Geschmacklose Fake-Todesmeldung

Bei Falter-Chefredakteur Florian Klenk gingen die Betrüger nun einen Schritt weiter: Mit einer Fake-Seite wurde glatt sein Tod vorgetäuscht. "Entsetzen in Österreich: Der geliebte Florian Klenk erleidet eine schreckliche Tragödie", hieß es in einer Anzeige der offensichtlich betrügerischen Facebook-Seite "Fresh and Beauty". Ein dubioser Link führte auf eine Seite mit dem irren Titel: "Ein dunkler Tag für Österreich: Das Land trauert um eine Ikone".

Klenk reagiert: "Das ist Käse"

Während Wolf wegen der Betrugsmasche durchaus ausfällig wurde ("Übles Gesindel!") reagierte Klenk mit Humor und brachte auf Twitter zu einem Screenshot der Fake-Todesmeldung ein Zitat von Mark Twain: "Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben."

Seine Follower mögen "diesen Käse bitte als Käse betrachten". Klenk hoffe, Facebook möge die Betrugsfalle bald löschen.

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