Wieder Bombendrohung gegen Stephansdom

Polizei geht von selbem Anrufer aus

Wieder Bombendrohung gegen Stephansdom

Innerhalb von zwei Tagen ging schon zum zweiten Mal ein Drohanruf gegen das Gotteshaus ein.

Erst am Donnerstag sorgte eine Bombendrohung gegen den Wiener Stephansdom für Aufregung. Das Gotteshaus wurde evakuiert und gründlich von der Polizei nach einem möglichen Sprengsatz durchsucht. Gefunden wurde zum Glück nichts.

Nur zwei Tage später sorgte der nächste Anruf wieder für Wirbel. Wieder drohte ein Unbekannter mit einer Bombe. Wieder wurde evakuiert, wieder wurde alles durchsucht und wieder wurde nichts gefunden.

Die Polizei geht von dem selben Täter aus und ermittelt auf Hochtouren. Solche Drohanrufe sind kein Spaß und enden für den Anrufer mit einer Anklage und einer hohen Strafe.

Bombendrohung gegen Spital: 24-Jährige angezeigt

Erst kurz vor Weihnachten wurde eine Frau gefasst, die am Nikolaustag beim obersteirischen LKH Mürzzuschlag angerufen und mitgeteilt hatte, dass sie eine Bombe in dem Spital deponiert habe. Das Krankenhaus war daraufhin geräumt worden. Die 24-jährige Niederösterreicherin zeigte sich geständig und gab an, sie habe nur einen "Scherzanruf" gemacht, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Freitag mit.

Die Frau wurde nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminaldienstgruppe Mürzzuschlag ausgeforscht und nach ihrer Festnahme in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Sie muss nun mit einer Anklage wegen u.a. Landzwang rechnen.

Aus Telefonzellen mit Bombe gedroht

Die Anruferin hatte am 6. Dezember gegen 14.30 Uhr aus einer Telefonzelle angerufen und mit der Bombe gedroht. Rund 200 Personen mussten das Gebäude verlassen. Rund 60 Patienten wurden in das gleich neben dem LKH befindliche Landespflegezentrum gebracht, zwei Kranke in andere Spitäler. Weitere rund 140 Personen mussten das Krankenhaus verlassen. Nach einer Durchsuchung mit Spürhunden wurde Entwarnung gegeben.



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