EU-Gipfel: Salzburg wird zur Festung

Hochsicherheit

EU-Gipfel: Salzburg wird zur Festung

Rund 1.750 Polizisten werden Salzburg in eine Festung verwandeln, wenn sich am Mittwoch und Donnerstag 28 Staats- und Regierungschefs der EU samt einem Tross an Delegierten treffen.

Passpflicht ab heute: Schon ab heute und bis zum 21. September werden auf den Zufahrten nach Salzburg die Grenzkontrollen wieder eingeführt. Wer jetzt etwa von Deutschland nach Österreich einreist, muss einen Pass mitnehmen. Jede Einreise nach Österreich werde kontrolliert, heißt es.

Sperrungen in Salzburg: Für den Zeitraum des Gipfels sind starke Verkehrsbehinderungen zu erwarten: Für die Konvois der Politiker müssen kurzfristig Straßen gesperrt, am 19. September ist der Platz vor dem Festspielhaus gesperrt, am Tag darauf wird der Mirabellplatz großräumig abgesperrt.

Luftraumüberwachung: Über Salzburg sind während des Gipfels 12 Polizeihubschrauber im Einsatz. 12 Flugzeuge überwachen den Luftraum, 850 Soldaten kontrollieren das Flugbeschränkungsgebiet über Salzburg, Teilen Tirols, Oberösterreich und Bayern.

Migration und Brexit. Beim Gipfel selbst werden die Reformpläne Österreichs in der Asylpolitik diskutiert: Der Außengrenzschutz soll verstärkt, Flüchtlings-Anlandezentren in Nordafrika geschaffen werden. Daneben soll endlich geklärt werden, wie der EU-Austritt der Briten im März 2019 genau ablaufen soll.

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