FPÖ-Boss Strache klagt Nazar

Wegen Beleidigung

FPÖ-Boss Strache klagt Nazar

Mittwochabend teilte FPÖ-Chef Strache bei seiner Aschermittwoch-Rede aus. Und auch rechtlich plant Strache einen Rundumschlag:

Rapper Nazar flatterte dieser Tage eine Paragraf-115-Klage (Beleidigung) ins Haus – Strache verlangt eine Geldstrafe, weil der Rapper ihn auf offener Bühne einen „Hurensohn“ nannte. Nazar schlug umgehend zurück und spöttelte auf seiner Facebookseite, er genieße jetzt noch schnell „die letzten Sonnenstrahlen in Wien“ – bevor er verurteilt werde.

Wegen der Vorstadtweiber (Strache war in Untertiteln als schwul bezeichnet worden) wird die FPÖ jetzt den ORF-Stiftungsrat einschalten, wie ÖSTERREICH am Mittwoch erfuhr. FPÖ-Vertreter Norbert Steger wird den Lapsus – für den sich der ORF inzwischen entschuldigte – zum Thema machen. Keine Schritte planen die Blauen indes gegen Kristina Sprenger, mit der Strache am Villacher Fasching einen heftigen Wortwechsel hatte.

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