Mahnung von FP-General

"Neger"-Posting: FPÖler macht jetzt Rückzieher

Amstetten. „Unangebracht“ und „inakzeptabel“ sind die Worte, die Bruno Weber für sein eigenes Facebook-Posting vom Dienstag findet. Der FPÖ-Gemeinderat zog darin über die neue ÖBB-Werbung her und sorgte für eine Welle der Empörung. „Das ist doch nicht normal! Zwei vermeintliche Schwuchteln mit Baby und davon noch ein Neger. Mir graust’s“, schrieb Weber.

Jetzt der Rückzieher. „Als konservativer Mensch und Familienvater“ sei ihm das „traditionelle Familienbild“ eben wichtig, schreibt der Blaue jetzt. Dennoch: „Für die von mir gewählte Formulierung entschuldige ich mich in aller Form. Ich habe da einen Fehler gemacht.“ Um die Ernsthaftigkeit seiner Entschuldigung zu unterstreichen, spendet er 1.500 Euro an den Verein Licht für Kinder.

Neben einem Shitstorm im Netz hat Weber sich mit seiner Entgleisung auch Tadel von der Parteiführung ein­gehandelt. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker ­verrät auf Anfrage, „ein sehr scharfes Gespräch“ mit dem Amstettener Gemeinderat diesbezüglich geführt zu haben. Auch eine schriftliche Ermahnung erging an ihn.
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