Schlamm-Schlacht um Conchita
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FPÖ tobt über Konzert

Schlamm-Schlacht um Conchita

FPÖ stellt Anfrage über Kosten für den Wurst-Empfang

Am Sonntag jubelten 10.000 Menschen Conchita Wurst am Ballhausplatz zu. Wenige Tage später mutiert der Empfang für die Song-Contest-Siegerin im Kanzleramt zur politischen Schlammschlacht: Die FPÖ stellt eine – ÖSTERREICH vorliegende – parlamentarische Anfrage an Kanzler Faymann.

Diashow: 10.000 feiern Conchita Wurst

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10.000 feiern Conchita Wurst
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Kickl: "Warum wurden Scharfschützen postiert?"
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl will von Faymann wissen, welche Kosten der Empfang für Conchita Wurst für den Steuerzahler verursacht hat.

  • Die Kosten für das Konzert interessieren die FPÖ ebenfalls. Wurst hatte auf einer Bühne auf dem Ballhausplatz in Wien vor begeisterten Fans gesungen.
  • Kickl fragt den Kanzler auch, wie viel der „Einsatz der rund 80 Polizisten für die Sicherung der Veranstaltung“ ausmache. Zum Vergleich: Die Demo der rechten „Identitären“ am vergangenen Samstag musste von 500 Polizisten geschützt werden.
  • Und die FPÖ wundert sich über angeblich „auf den umliegenden Dächern“ postierte „Scharfschützen“.

Die FPÖ will von Faymann auch wissen, „welches gesellschaftspolitische Signal der Bundeskanzler im Sieg von Thomas Neuwirth erkannt haben“ wolle.

Unterstützung erhält die FPÖ in ihrer Anti-Conchita-Linie einzig von REKOS-Mann Ewald Stadler, der ebenfalls gegen Wurst und „ihren Fanklub“ ätzt. (Isabelle Daniel)

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl im ÖSTERREICH-Intwerview

Kickl "Kein Steuergeld für Wurstmania"

ÖSTERREICH: Wieso stellen Sie nun eine eigene parlamentarische Anfrage wegen Conchita Wurst an den Kanzler?
Herbert Kickl: Weil ich wissen möchte, ob Steuergelder für diese Veranstaltung ausgegeben wurden. In Zeiten wie diesen kann diese Wurst-Mania sicher nicht auf Steuerzahlerkosten gehen.

ÖSTERREICH: Sie haben ein Problem mit Conchita Wurst, oder?
Kickl: Wogegen ich mich verwehre, ist, dass der Kanzler jedem, der nicht dieser Wurst-Mania erliegt, Intoleranz unterstellt. Das war ein Gesangswettbewerb und keine politische Show. Dass der Kanzler jetzt versucht, daraus Profit zu schlagen, kann nicht sein.

ÖSTERREICH: Und Wurst?
Kickl: Das Lied ist nicht schlecht. Ich würde mir die Platte aber nicht kaufen.

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