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Ab heute Vize-Chefin Wiens

Vassilakou-Nachfolgerin: 'Ich will alle 250 m eine Begegnungszone'

Birgit Hebein ist ab heute Vizebürgermeisterin, Verkehrs- und Planungsstadträtin.

Am Samstag mit 94,2 Prozent zur ersten Parteichefin in der Geschichte der Wiener Grünen gewählt, wird Birgit Hebein heute im Gemeinderat zur Vizebürgermeisterin gekürt.

Im ÖSTERREICH-Gespräch stellte sie ihre Visionen und Vorhaben für Wien vor.

Klimaschutz-Ressort

Die von Maria Vassilakou übernommenen Agenden Verkehr und Stadtplanung will Hebein als Klimaschutzressort führen. Ob sie dabei am Stil Vassilakous anknüpfen werde? „Meine Aufgabe wird sein, nicht mit der Angst Politik zu machen, sondern Alternativen aufzuzeigen“, so die 52-Jährige.

Mit „Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt“ fasst Hebein die wichtigsten Themen für die Zukunft zusammen. „Wir müssen jetzt die Stadt abkühlen, die kühle Meile Zieglergasse muss dabei als Vorbild dienen.“ Nach Hebeins Vision sollen „alle 250 Meter Orte der Begegnung für Jung und Alt“ entstehen, „wo heute noch Autos parken“.

Die City-Maut hält sie für überlegenswert, Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) steht dem allerdings ablehnend gegenüber. Rot-Grün, als „Klima-Koalition“ geführt, wünscht sich Hebein aber auch für die Zukunft.

Kritik

Anders als von Partner Ludwig gibt es vonseiten der Opposition keine Startlorbeeren. FPÖ und ÖVP sehen in ihrer Person die Fortführung von verantwortungsloser Politik und Anti-Autofahrer-Projekten.

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