Vor Comeback der Eurofighter

Heeres-Insider packt aus

Vor Comeback der Eurofighter

Der von SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil verkündete Ausstieg aus dem Eurofighter wackelt. Und zwar gewaltig. Schon kommende Woche wird der neue Minister Mario Kunasek eine neuerliche Bewertungskommission einsetzen – die die Arbeit des Doskozil-Gremiums überprüfen soll. Die Gruppe von „Air-Chief“ Karl Gruber war 2017 zur Erkenntnis gekommen, dass es angesichts der hohen Betriebskosten billiger wäre, andere Jets zu kaufen als den Eurofighter weiterzubetreiben.

Allerdings: Laut einem Insider – so meldet zumindest die Nachrichtenagentur APA – sei der Eurofighter in der Kommission „schlecht gerechnet“ worden: So sei beim Eurofighter die Berechnung auf 40 anstatt 30 Jahre angelegt worden – womit er auch teurer geworden sei.

Nicht vertretbar. Doskozil weist das zurück: „Der Weiterbetrieb des Eurofighters ist mit so hohen militärischen und finanziellen Risiken verbunden, dass ein Weiterbetrieb aus meiner Sicht einfach nicht vertretbar ist.“

Alle Zeichen deuten aber auf eine Aufrüstung der Eurofighter hin: So berichtete ÖSTERREICH über ein Angebot von Airbus, die 15 Jets um jeweils 7 bis 15 Mio. auf den neuesten Stand zu bringen. Und: Die britische Luftwaffe mustert 16 Eurofighter-Zweisitzer aus – sie wären wohl günstig zu haben. G. Schröder

82 Mio. € Strafe: Deutsche Justiz stoppt Verfahren gegen Airbus

Die Staatsanwaltschaft München hat ihr Schmiergeldverfahren gegen den Airbus wegen Eurofighter-Verkäufen an Österreich gegen ein 82-Millionen-Bußgeld eingestellt – mangels Beweisen. In Österreich läuft das Verfahren indes weiter – es besteht der Verdacht auf Betrug, Bestechung, Geldwäsche.

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