Landeshauptmann wehrt sich gegen VdB-Schelte

Stelzer: ''Normal ist für mich kein Unwort''

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OÖ-Landeshauptmann über „Normal“-Debatte und Finanzausgleichs-Poker. 

oe24.TV: Was sagen Sie zur VdB-Schelte im Streit um den „Normal“-Sager?

Thomas Stelzer: Es verwundert mich, dass man sich so darüber echauffieren kann, wenn man sich dafür einsetzt, was der Mehrheit wichtig ist. Es ist die Rolle des Präsidenten, Themen aufzuzeigen. Es muss sich aber jeder fragen, ob er das Recht hat, sich moralisch über andere aufzuschwingen.

oe24.TV: War der Begriff „normal“ geschickt gewählt?

Stelzer: Was ausgedrückt werden sollte, liegt klar am Tisch. Ich wehre mich, dass man Worte zu Unworten erklärt.

oe24.TV: Beim Finanzausgleich fordern Sie mehr Geld, der Bund blockiert?

Stelzer: Es ist ein Verhandeln, da kämpft jeder um seine Position. Spitäler und Pflege sind aber wachsende Bereiche, da brauchen wir einfach das Geld, um die Leistungen zu erbringen. Gibt es das nicht, wird es diese auch so nicht geben können.

oe24.TV: Sozial- und Finanzminister haben statt mehr Geld strukturelle Maßnahmen gefordert …
Stelzer: Wer verlässliche Versorgung will, geht in die Spitalsambulanz. Weil wir im Gesundheitsbereich zu wenig andere Angebote haben, dafür ist der Bund und die Sozialversicherung zuständig. Der Gesundheitsminister hat das zu regeln. Wenn er für sein Ego braucht, auf die Länder hinzuhauen, nehme ich das zur Kenntnis. Wir sind aber an Lösungen interessiert.(isa) 

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