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"Kein automatischer Lockdown bei Rot"

Anschober: Corona-Ampel startet schon dieses Wochenende mit Probebetrieb

Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigt auf oe24.TV an, dass die Corona-Ampel schon früher startet als geplan. "Kein automatischer Lockdown bei Rot"

Gesundheitsminister Rudolf Anschober kündigt im Interview auf oe24.TV (Ausstrahlung heute um 21 Uhr bei FELLNER! LIVE) an, dass der Probebetrieb der Corona-Ampel bereits dieses Wochenende starten wird, also früher als ursprünglich geplant: "Die Corona-Ampel beginnt bereits dieses Wochenende mit einem internen Probebetrieb. Da wird der Arbeitsprozess einmal aufgesetzt und umgesetzt. Der Regelbetrieb wird mit dem Schulbetrieb Anfang September starten."

   Anschober erklärt auch, was die unterschiedlichen Farben der Corona-Ampel bedeuten: "Grün bedeutet, die Dinge schauen gut aus. Gelb bedeutet, es gibt ein leichtes Risiko. Orange bedeutet, das Risiko ist deutlich erhöht. Und Rot bedeutet, wir haben ein akutes Problem."

   Auf die Frage, was bei Rot genau passiert, antwortet Anschober: "Das allerletzte Mittel ist der Lockdown. Ich möchte den mit aller Kraft vermeiden. Das heißt, es würde auch bei Rot noch andere Maßnahmen geben. Das heißt nicht automatisch Lockdown."

   Für größere Städte soll es laut Anschober keine Bezirksausweisung geben: "Im großstädtischen Bereich, beispielsweise in Graz, Linz und Wien, wird es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Gesamtdarstellung für die Stadt geben. Weil es in diesen Städten fließende Grenzen gibt."

   Der Gesundheitsminister spricht sich auf oe24.TV auch für eine Rückzahlung der vom Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Strafen aus: "Die Strafen, die bereits vollzogen sind, sind die Krux. Wenn ich freihändig entscheiden könnte, würde ich entscheiden, dass diese Strafen zurückgezahlt werden. Mir sagen die Juristen aber, dass das rechtlich gar nicht so einfach ist. Diese Probleme werden jetzt betrachtet. Nächste Woche werde ich dazu eine Lösung präsentieren."
 

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