Brinek gegen Einkommensgrenze bei Kindergeld

ÖSTERREICH

Brinek gegen Einkommensgrenze bei Kindergeld

In Sachen Kindergeld drängt ÖVP-Abgeordnete Gertrude Brinek auf eine Lösung.

Im Gespräch mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Freitag-Ausgabe) schlägt Brinek vor: "Schaffen wir doch die Zuverdienstgrenze ab". Die ÖVP-Frau stellt sich damit gegen ihre Parteikollegin Andrea Kdolsky, Familien- und Gesundheitsministerin.

Brineks Argument für den Fall der Grenze: "Eltern sind mündige Personen, die selbst entscheiden sollen, ob sie Betreuung zukaufen oder auf ihre Kleinen aufpassen." Derzeit sei die Zuverdienstgrenze eine "Gängelung" der Eltern.

Eine Hürde bei der Abschaffung sind allerdings die Kosten. Brinek gibt zu: "Die Mehrkosten betragen 150 bis 250 Millionen Euro, aber das müssen uns Familien wert sein." Bis zu den Budgetverhandlungen soll die SPÖ überzeugt werden. "Die Mehrheit der ÖVP steht auf meiner Seite", versichert Brinek. Familienministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) hält freilich nach wie vor eisern an der Regelung fest.

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