Buchinger-Bericht liefert neuen Zündstoff

Pensionen

Buchinger-Bericht liefert neuen Zündstoff

Ein Höherer Bundesbeitrag und späterer Antritt bei weiter steigender Lebenserwartung wird prognostiziert.

Sozialminister Erwin Buchinger (S) wird im Ministerrat kommende Woche einen neuen Pensionsbericht präsentieren. Laut dem der "Presse" (Dienstag-Ausgabe) vorliegenden Experten-Papier sind drastische Maßnahmen angedacht, sollte das System etwa durch steigende Lebenserwartung noch teurer werden. Vorgesehen ist etwa, dass der Beitrag aus dem Bundesbudget im Fall höherer Pensionsausgaben "jedenfalls" jeweils ein Viertel der Mehrausgaben decken soll. Aber auch eine Erhöhung des Antrittsalters wird diskutiert.

Pensionsaufwand: 3,2 Prozent des BIP
Der Referenzwert, ab dem die Politik Maßnahmen setzen müsste, liegt bei einem Pensionsaufwand von 3,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Neben der Erhöhung des Bundesbeitrages sind da Punkte wie "Sparsamkeit" bei den jährlichen Pensionserhöhungen und eine "Neuregelung des Zugangs im Pensionsrecht" angeführt, im Klartext eine Anhebung des Antrittsalters. Zusätzliche Einnahmen können sich Buchingers Experten über eine Erweiterung der Beitragsgrundlage vorstellen.

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