Das wird der Zaun an der Grenze

Larissa Eckhart

Das wird der Zaun an der Grenze

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Dienstag fällt der Startschuss für den Grenzzaun – Heer und Polizei patrouillieren schon.

Die Vorarbeiten für die Errichtung eines Zauns an der Grenze zu Slowenien laufen morgen so richtig an. Wie ÖSTERREICH bereits berichtete, lässt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zunächst einen knapp vier Kilometer langen „G7-Zaun“ errichten – einen 2,2 Meter hohen Drahtzaun, der bei Bedarf mit Stacheldraht ergänzt und „innerhalb von 48 Stunden auf 25 km ausgeweitet werden kann“.

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Das wird der Zaun an der Grenze

Am Dienstag startet die Polizei Gespräche mit den 18 Grundeigentümern, die von der Vier-Kilometer-Variante betroffen sind. Nicht alle sind begeistert – aber von Enteignungen will man im Innenministerium nicht sprechen. Laut Plan sollen die Arbeiten in vier Wochen abgeschlossen sein.

Am Sonntag begann die Polizei indes mit Soldaten gemeinsame Streifen an der Grenze (Bild oben): Es gehe um die „sichtbare Präsenz zur Sicherung der möglichen Umgehungsbereiche der Grenzkontrollstellen von Spielfeld bis Langegg“.

Polizei und Heer sichern mit 1.255 Mann die Grenze
Zurzeit befinden sich 955 Soldaten in der Steiermark im Assistenzeinsatz. Das Schwergewicht des Einsatzes liegt im Bereich des Grenzüberganges Spielfeld. Dazu sollen noch 300 Polizisten mit Schäferhunden und Wärmebildkameras kommen.

(gü)

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