"Völlig absurd"
Strache wütet gegen "Mini-Grenzzaun"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ortete nach der Minister-Pressekonferenz einen Verzicht auf einen Grenzzaun, was "völlig absurd" sei. "Das rotschwarze Schmierentheater um die Grenzsicherung Österreichs geht munter weiter und ist nun um eine groteske Facette reicher", meinte er in einer Aussendung. Es handle sich um eine "endgültige Bankrotterklärung" der Regierung.
++ Nachlesen: So funktioniert der "Mini-Grenzzaun" ++
Opposition spart nicht mit Kritik
Viel Lärm um Nichts" sah auch Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar, "aus koalitionärem Theaterdonner wurde warme Luft". Lugar warf der Regierung per Aussendung Untätigkeit vor: Er vermisse "jegliches Konzept einer Identifizierung der Flüchtlinge ebenso wie Vorbereitungen, was geschehen soll, wenn Deutschland seine Grenzen in den nächsten Tagen endgültig dicht macht".
Glawischnig: "Rechtspopulistischen Symbolpolitik"
Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig bezeichnete die Zaundebatte gegenüber der APA dagegen als "beschämendes Fanal für den Zustand der Koalition". Seit Tagen werde gestritten, statt sich um winterfeste Quartiere und die Organisation von Einreise und Weitertransport der Menschen zu kümmern. "Die Durchsetzung dieser rechtspopulistischen Symbolpolitik bedroht letztlich das Europäische Projekt und konterkariert alle Bemühungen um eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik", warnte die Grüne EU-Mandatarin und Vizepräsidentin des EU-Parlamentes Ulrike Lunacek.
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