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Nora Illi sorgt für Wirbel

Einreise-Verbot für Burka-Aktivistin

Österreichische Gesetze gelten nur für Ungläubige, soll sie gesagt haben.

Diese Frau provoziert seit Wochen. Nora Illi (33), ­Burka-Aktivistin aus der Schweiz, muss jetzt wohl mit schweren Konsequenzen rechnen: Mehrere Politiker wollen ihr die Einreise nach Österreich künftig verbieten.

Ungläubige

Hintergrund: Sie soll sich in einer Wiener Moschee gegen den Rechtsstaat ausgesprochen haben: Die österreichischen Gesetze seien nur für Ungläubige, Muslime müssten sich nicht daran halten, soll sie behauptet haben. „Man versucht einen Islam zu basteln, der in ihr Verständnis passt, mit liberalen Moscheen und Schwulenheirat. So wird versucht, den Islam zu schwächen“, sagte Illi laut ServusTV.

Einer der Ersten, die reagierten, war der türkischstämmige ÖVP-Politiker Efgani Dönmez. Er forderte ein Einreiseverbot für Nora Illi, der Frauenbeauftragten des Islamischen Zentralrats der Schweiz. FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache: „Diese Person akzeptiert nicht unsere rechtsstaatlichen Grundsätze und fordert im Namen des Islam offen zum Gesetzesbruch auf. Damit ist sie in Österreich nicht willkommen.“ Ähnlich sein Wiener Vize Johann Gudenus: „Die wirren Ansichten dieser Frau interessieren in Wien keinen“ – er fordert ebenso ein Einreiseverbot.

Illi kontert: Wurde aus dem Zusammenhang gerissen

Illegal. Jetzt wehrt sich Illi. Laut Aussendung des Islamischen Zentralrats der Schweiz seien die Aussagen völlig aus dem Zusammenhang gerissen und noch dazu verboten aufgenommen worden. Illi soll in Wahrheit gesagt haben, dass man nicht bloß einen Teil der Gesetze respektieren könne, den anderen Teil aber für „kufr“ erklären – also nur für „Ungläubige“. Wenn dem so sei, müsse man konsequenterweise alle Gesetze ablehnen.

Gestern Abend strahlte oe24.TV ein Interview mit Nora Illi aus, in dem sie über Verhüllungen und ihren Glauben sprach.

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