Eurofighter: Dreikampf um Abfangjäger

Kommission gestartet

Eurofighter: Dreikampf um Abfangjäger

Eurofighter, Gripen oder F-16 - einer macht das Rennen.

Wien. Jetzt arbeitet sie. Wie ÖSTERREICH berichtete, wird eine neue, 30-köpfige Jet-Kommission unter Generalleutnant Norbert Gehart den Eurofighter-Ausstieg nachrechnen. Laut Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) ergebnisoffen. Soll heißen: Neben dem Eurofighter sind wieder der Ankauf billiger Jet-Trainer, aber auch die Überschall-Jets Saab Gripen und die F-16C im Spiel.
 
Angebote. Beide glänzen mit günstigen Betriebskosten und haben Angebote ans Heer geschickt. Das tat aber auch Airbus: Wie Gehart bestätigte, gibt es für den Eurofighter ein „Flatrate-Angebot“ auf die nächsten zehn Jahre.
 
Bis Ende Juni soll jedenfalls die Entscheidung fallen. Noch heuer muss die Nachfolge für die alten Saab 105 geklärt werden.

Lobbyisten. Kunasek betonte ausdrücklich, dass er bei der Beschaffung auf Lobbyisten verzichten würde. Trotzdem hatten sich am Donnerstag wieder einige unter die Journalisten gemischt: so etwa Karin Keglevich-Lauringer, die stets für Eurofighter arbeitete und deren Tätigkeit bereits 2007 Thema im U-Ausschuss gewesen war.
 

Keglevich: Medienberaterin für Eurofighter

Keglevich-Lauringer meldete sich nach Erscheinen des Artikels bei oe24.at und legt Wert auf folgende Klarstellung: Sie sei zwar für  Eurofighter tätig, allerdings nicht als Lobbyistin "sondern ausschließlich als Medienberaterin".  Keglevich ist Alleineigentümerin der Special Public Affairs PR-Beratung und Lobbying GmbH in Wien.
(gü)

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