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Kritik an Regierung

Familien: SPÖ sieht 'Rückfall in die Vergangenheit'

Die Regierung dränge Mütter in ein längst veraltetes Rollenbild. 

Die SPÖ übt starke Kritik am Umgang der Bundesregierung mit Familien in der Corona-Krise. Es „offenbart sich nun von Tag zu Tag mehr das Versagen der Kurz/Kogler-Regierung, wenn es um die Bedürfnisse, Sorgen und das tägliche Leben von Familien geht“, kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch in einer Aussendung. „Wie wir alle wissen, sind jetzt in der Krise besonders die Frauen am stärksten betroffen. Home-Office, Home-Schooling, Kinderbetreuung etc. - es erweckt stark den Eindruck, dass dies von der konservativen Regierung gewollt ist und sogar gefördert wird. Ganz nach dem Motto: Frauen zurück an den Herd.“
 
Die Sozialdemokraten verlangen dringend einen Fahrplan, wann die Schulen wieder starten können. „Nicht nur, dass die Regierung zum Thema Schule immer noch keinen Fahrplan vorlegen konnte, stellt sich auch die Frage, was in den letzten Wochen in Richtung Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten vorbereitet wurde. Wenn es stimmt, was Lehrergewerkschafter Kimberger gestern, Freitag, sagte, dass weder ausreichend Hygienemittel noch Warmwasser zur Verfügung stehen und hier noch nichts unternommen wurde, verstärkt dies den Eindruck, dass dieses Schuljahr in Wahrheit gar keine Öffnung mehr angedacht ist", so Deutsch.
 
Die SPÖ sieht deshalb einen Rückfall in die Vergangenheit:  „Sebastian Kurz wiederum will die Bevölkerung in oberlehrerhafter Manier auf eine ´neue Normalität` einschwören", sagt Deutsch. Diese sei in Wirklichkeit ein Rückfall in die Vergangenheit, wo Frauen und Kinder ihren Platz zuhause haben, so der Bundesgeschäftsführer


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