Streit um Asyl für Lehrlinge: Haimbuchner rudert zurück

FP-interner Zwist

Streit um Asyl für Lehrlinge: Haimbuchner rudert zurück

FP-Haimbuchner widersprach eigener Partei - jetzt rudert er auf Facebook zurück.

Nachdem Manfred Haimbuchner mit einer Aussage zu Asyl für Lehrlinge für Überraschung gesorgt hatte, fühlt er sich jetzt falsch verstanden. Via Facebook-Posting rudert er nun zurück. Der stellvertretende Bundesparteiobmann Manfred Haimbuchner hatte sich zuvor in einem "profil"-Interview dafür ausgesprochen, dass abgelehnte Asylwerber die Lehre fertigmachen dürfen. Wie er im Ö1-"Mittagsjournal" am Samstag ausführte, gehe es nur um wenige Fälle, denn inzwischen dürften Asylwerber keine Lehre mehr beginnen. Ein generelles Bleiberecht lehnt er ab.

FP-interner Widerspruch 

FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hatte anschließend am Samstag betont, dass rechtskräftig abgelehnte Asylwerber abgeschoben werden und eine Lehre damit abgebrochen wird. Daran sei weder zu rütteln, noch könne daran herumgedeutet werden, so Vilimsky in einer Aussendung.

Statement via Facebook

Via Facebook-Posting stellt nun Haimbuchner seine Aussagen klar: "Asylwerber, die einen rechtskräftig negativen Asylbescheid haben, müssen zurück in ihre Heimat. Jene Asylwerber, die zwar einen negativen Bescheid haben, dieser aber noch nicht rechtskräftig ist, sollen ihre Lehre fertig machen dürfen. Zumindest solange, bis ihre Verfahren abgeschlossen sind."

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