Heidi Horten: Frecher Brief an U-Ausschuss

Darum bleibt sie der Befragung fern

Heidi Horten: Frecher Brief an U-Ausschuss

Die Milliardärin Heidi Horten ist im Rahmen des Ibiza-U-Ausschusses zum Thema Parteispenden geladen, will aber partout nicht erscheinen. Nun nimmt sie schriftlich zu ihrem Fernbleiben Stellung.

Anstatt persönlich vor dem U-Ausschuss zu erscheinen hat Heidi Horten einen Brief an die Parlamentsdirektion geschrieben. Aufgrund ihres Alters (80 Jahre) und ihres gesundheitlichen Zustands empfehlen ihr die Ärzte, nicht vor dem U-Ausschuss zu erscheinen. Außerdem sei sie derzeit nicht in der Lage, ihre vielen Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, nimmt Horten im Brief, der oe24 vorliegt, Stellung: "Ich bin mittlerweile in meinem 80. Lebensjahr und widme mich den geschilderten Aufgaben soweit mir dies gesundheitlich möglich ist. Leider bringt es mein Alter mit sich, dass ich nicht mehr in der Lage bin, alle diese Aufgaben, die wir uns gestellt haben, mit so viel Kraft und persönlichem Engagement zu unterstützen, wie ich das in der Vergangenheit gewohnt war." Denn sie sei mit der Verwaltung ihrer Kunstsammlung, sowie der Förderung der medizinischen Forschung, darunter die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes, schwer beschäftigt. 

Wie oe24 berichtet hat, wurde Horten jedoch immer wieder gesund und munter in diversen Luxuslokalen gesichtet.

Spende an die ÖVP

Horten legt in ihrem Brief an den U-Ausschuss auch ein schriftliches Zeugnis zum Thema Spenden an Parteien ab. Darin bestätigt sie eine Million Euro an die ÖVP gezahlt zu haben. Dabei sei jedoch niemals eine Gegenleistung Thema gewesen, so Horten. „Ich versichere, dass keine Spende getätigt wurde, die für den Ausschuss Relevanz hat.“

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