Duelle

Heute starten 35 (!) Stunden TV-Wahlkampf

von
Spindelegger Faymann Puppen
© APA

Die Wahl 2013 bringt 35 Stunden Fernseh-Marathon. So viel wurde noch nie berichtet.
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Dieser TV-Wahlkampf sprengt alles bisher Dagewesene. Fast jeder Abend steht ab jetzt ganz im Zeichen der Nationalratswahl. Insgesamt bringen die Sender sagenhafte 35 Stunden an Duellen, Diskussionen und Interviews. Allein der ORF sendet 15 TV-Duelle mit den Spitzenkandidaten aller Parlamentsparteien. Dabei auch weniger Prickelndes wie das Duell Bucher gegen Glawsichnig.

Grund für den Overkill: Mit dem Team Stronach gibt es erstmals sechs Parteien. Und: Auch die Privatsender steigen immer mehr in die Wahlberichterstattung ein. Wer soll das alles anschauen? „Eine Obergrenze ist sicher erreicht“, so Politologe Peter Filzmaier.

Thurnher morderiert im ORF, Rabl auf Puls 4
Heute startet die Puls4-Wahlarena mit BZÖ-Obmann Josef Bucher des TV-Marathon. Die Fragen stellen Puls 4-Mann Thomas Mohr und Ex-ORF-Journalist Peter Rabl. Der ORF setzt wieder auf Ingrid Thurnher.

Insgesamt dreimal duellieren sich im heurigen TV-Marathon SPÖ-Kanzler Werner Faymann und VP-Vize Michael Spindelegger. Von den Elefantenrunden, die früher die meisten Zuseher lockten, ist heuer wenig zu erwarten: Kanzler und Vize schwänzen sie.

TV-Duelle mobilisieren 
ältere Wähler-Gruppe
Spannend wird das neue ORF-Format „Wahlfahrt“, bei dem Moderator Hanno Settele die Spitzenkandidaten in einem Oldtimer durch die Gegend kutschiert.
Trotz Social Media-Offensiven der Parteien sind die TV-Duelle immer noch Wahl-entscheidend, so Filzmaier: „Vor allem für die Mobilisierung von älteren Wählern sind die Konfrontationen enorm wichtig.“

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