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Heute startet Probebertrieb

Erster Blick auf die Corona-Ampel

Heute startet der Probebetrieb der Corona-Ampel – hier ist ein erster Blick auf die Analyse.

Seit Wochen wird sie diskutiert, heute Freitag ist es so weit: Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) wird die Kommission für die neue Corona-Ampel vorstellen – in dem Gremium sitzen neben Experten aus dem Gesundheitsministerium noch 9 Ländervertreter sowie (nicht stimmberechtigt) auch Beamte verschiedener Ministerien.

Klar ist: Nach der Präsentation ist auch gleich die 1. Sitzung, der Probebetrieb startet also heute – wie Anschober exklusiv auf oe24.TV verkündet hatte. Der Normalbetrieb soll dann Anfang September beginnen, wie im Gesundheitsministerium betont wird. ÖSTERREICH liegen Entwürfe vor, wie die Ampel konkret aussehen wird – und nach welchen Kriterien Bezirke bzw. Ortschaften und Städte bewertet werden. Die Details:

Ampel soll auch online 
eingesehen werden können

■ Analyse wöchentlich: Jede Woche wird von der Kommission für jeden Bezirk und in der Folge für jedes Land und bundesweit eine Analyse vorgenommen, die online geht. Wien und andere größere Städte werden als Gesamtheit analysiert, es geht um die Zahlen der letzten beiden Wochen, wie aus dem ÖSTERREICH vorliegenden Formblatt zu ersehen ist. Eine Analyse heute beträfe also die Wochen vom 18. bis 30. Juli.

■ Die Kriterien sind neben den Infektionszahlen auch die Auslastung der Spitäler, die Zahlen über Infektions-Cluster bzw. ob die Ursprünge dieser Cluster ausgeforscht werden können. Weiteres Kriterium: die Zahl der Tests.

■ Empfehlung & Entscheidung: Aufgrund der Fakten erstellen die Experten eine Empfehlung – die Kommission bewertet dann die Lage nochmals und entscheidet über die Ampelfarbe.

■ Maßnahmen offen: Welche Maßnahmen (Maskenpflicht, Schließungen usw.) dann ergriffen werden, muss noch ausgearbeitet werden. „Wir sind da erst am Anfang der Diskussion“, so ein beteiligter Experte.

Beispiel Vorarlberg

Dieses Formblatt soll für jeden Bezirk, jedes Bundesland und schließlich auch bundesweit erstellt werden.

 

Günther Schröder

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