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Wiederholen

Vor Parteizentralen

Identitäre spielen Terror-Anschlag mitten in Wien nach

Die als rechtsextrem geltenden Identitären sorgten erneut für einen Eklat.

Zum wiederholten Mal sorgt die Identitäre Bewegung für Aufregung. Die umstrittene Gruppierung hatte bereits mitten in Wien eine IS-Enthauptung nachgespielt und mit der einen oder anderen extremen Forderung für Aufsehen gesorgt. So treten die Identitäre für eine äußerst scharfe Flüchtlingspolitik ein und stellen Flüchtlinge gerne unter Generalverdacht.

Flash-Mobs
Im Zuge der Terror-Anschläge in Brüssel sorgt die Gruppierung nun aber abermals für einen Riesen-Eklat. 20-30 Mitglieder der Identitäre versammelten sich vor der Parteizentrale der Grünen und wenig später der SPÖ zu Flashmobs und spielten dann mitten in Wien einen Terror-Anschlag nach.

In Lautsprechern wird auf Arabisch geschrien, dann werden Schüsse nachgespielt, bis es schließlich zu einer Explosion kommt. Die Männer der Identitäre lassen sich auf den Boden fallen und imitieren ihren Tod. Dann wird ein Statement abgegeben: Die Politik der offenen Grenzen wäre schuld an solchen Terror-Anschlägen.

Unterschiedliches Echo
Die Polizei hat die Flashmobs offenbar genehmigt und den Bereich abgesperrt. Bei der SPÖ reagierte man trotzdem schockiert. Matthias Euler-Rolle, Kommunikationschef der SPÖ, sprach von einem Skandal, zeigte sich aber im Gegenzug froh, dass nicht mehr Menschen einer solch extremen Organisation angehören.

© oe24

Die Passanten, die das Schauspiel miterlebten, reagierten unterschiedlich. Während einige laut buhten, klatschten andere hingegen Beifall.  

Bereits am Tag des Anschlags hatten die Identitäre auf Facebook Stellung bezogen: „Der heutige Anschlag in Brüssel ist das unmittelbare Ergebnis der fehlgeleiteten Politik von Multikulti in Europa! Es ist eine Schande, was aus unserem Kontinent und unseren Ländern gemacht wurde! Wir nehmen dies nicht hin! Wir sagen: Wehrt euch - es ist euer Land!“

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