Ulrike Lunacek

Kulturszene empört

Immer mehr Proteste gegen Lunacek

Josefstadt-Direktor Föttinger drängt auf Runden Tisch wegen Corona-Krise.

Dass die Grünen mit Ulrike Lunacek eine Kultur-Staatssekretärin nominiert haben, die in der Szene nicht verankert ist, rächt sich in der Corona-Krise.

Viele Künstler fallen 
durch Härtefonds

Nach der missglückten Pressekonferenz von vergangenem Freitag, von der sich Kulturschaffende Planungssicherheit erhofften, traf am Montag Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger in einer ORF-Diskussionssendung auf Lunacek. Er forderte einen Runden Tisch. Zahlreiche Kulturschaffende warten auf einen Gesprächstermin, da viele nicht in den Corona-Härtefall-Fonds hineinfallen und einen „Künstler-Schutzschirm“ fordern.

Die Staatssekretärin antwortete darauf am Montagabend: „Ich kann nicht alles auf einmal machen.“

Dieser Auftritt löste eine erneute Protestwelle in der Kulturszene aus: „Es fühlt sich an, als würde man bei vollem Tempo im Fond eines Autos sitzen und draufkommen, dass die Fahrerin keine Ahnung hat, wie man das Lenkrad bedient“, so Autor Klaus Oppitz. Schriftsteller Martin Amanshauser meinte: „Eva Blimlinger (Ex-Rektorin und grüne Abgeordnete, Anm.) hätte den Job besser machen können.“



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